Sie beschäftigen 30 Mitarbeiter. Die Auftragslage ist ordentlich, der Umsatz stimmt und Ihre Firma hat sich über die Jahre prächtig entwickelt.
Eigentlich haben Sie allen Grund, zufrieden zu sein.
Aber mal eine Frage: Was würde passieren, wenn Sie morgen für zwei Wochen Ihr Handy ausschalten und einfach verschwinden?
Keine Anrufe. Keine E-Mails. Keine schnellen Entscheidungen zwischendurch. Einfach mal nicht erreichbar sein.
Würde Ihr Betrieb ganz normal weiterlaufen? Oder hätten Sie spätestens am zweiten Tag ein schlechtes Gewissen und am dritten schon wieder den Laptop auf dem Schoß?
Ich kenne viele Unternehmer, die mit viel Mut, Leidenschaft und verdammt harter Arbeit etwas Großartiges aufgebaut haben.
Menschen, die Verantwortung übernehmen, Arbeitsplätze schaffen und jeden Tag dafür sorgen, dass der Laden läuft.
Aber wenn ich sie frage, wann sie das letzte Mal wirklich frei hatten, wird es manchmal erstaunlich still.
Nicht frei im Sinne von „Ich bin zwar im Urlaub, aber telefonisch erreichbar“.
Sondern wirklich frei.
Mit dem Kopf bei der Familie. Zeit für die Dinge, die Freude machen. Morgens aufwachen, ohne gedanklich schon die ersten betrieblichen Probleme zu lösen.
Und plötzlich steht eine Frage im Raum, die sich viele Geschäftsinhaber viel zu selten stellen:
Habe ich mir mit meinem Unternehmen eigentlich die Freiheit geschaffen, von der ich einmal geträumt habe? Oder habe ich mir einen Arbeitsplatz gebaut, aus dem ich selbst nicht mehr herauskomme?
Erinnern Sie sich noch daran, warum Sie einmal Unternehmer geworden sind?
Bestimmt nicht, weil Sie davon geträumt haben, jeden Abend als Letzter das Licht auszuschalten.
Sie wollten etwas Eigenes schaffen. Ihre Ideen verwirklichen. Unabhängig sein. Gutes Geld verdienen und selbst darüber entscheiden, wie Sie Ihr Leben gestalten.
Vielleicht wollten Sie mehr Zeit für Ihre Familie. Reisen, Musik machen, Ihrem Hobby nachgehen. Oder einfach die wunderbare Freiheit genießen, an einem sonnigen Mittwochvormittag zu sagen: Heute habe ich etwas Besseres vor.
Und genau das ist doch einer der schönsten Gedanken am Unternehmertum.
Man baut sich etwas auf, das einem irgendwann ermöglicht, so zu leben, wie man es wirklich möchte.
Und dann passiert etwas Merkwürdiges.
Die Firma wächst. Die Aufträge werden größer. Neue Mitarbeiter kommen dazu. Der Umsatz entwickelt sich ordentlich.
Eigentlich könnte jetzt alles leichter werden.
Stattdessen wächst mit dem Unternehmen auch Ihre persönliche Belastung.
Plötzlich müssen Sie sich um Dinge kümmern, von denen Sie vor Jahren noch nicht einmal wussten, dass es sie gibt.
Jeder will etwas von Ihnen. Mitarbeiter brauchen Entscheidungen, Kunden erwarten Antworten, Lieferanten haben Fragen. Und manchmal haben Sie das Gefühl, ohne Sie würde der Laden keinen einzigen Tag funktionieren.
Sie werden zum wichtigsten Mitarbeiter Ihres eigenen Unternehmens.
Nur dass dieser Mitarbeiter keinen richtigen Feierabend kennt.
Das Verrückte daran: Von außen sieht alles nach Erfolg aus.
Ein guter Betrieb. Ein ordentlicher Umsatz. Vielleicht ein schönes Haus, ein gutes Auto und zweimal im Jahr Urlaub.
Aber was nützt Ihnen der schönste Urlaub, wenn Sie auch am Strand ständig auf Ihr Handy schauen?
Was haben Sie von einem freien Wochenende, wenn Sie die halbe Zeit gedanklich im Betrieb verbringen?
Und was bringt Ihnen finanzieller Erfolg, wenn Sie irgendwann feststellen, dass Sie die schönsten Jahre Ihres Lebens hauptsächlich mit Arbeiten verbracht haben?
Ich finde, darüber darf man ruhig einmal nachdenken.
Das Leben findet nämlich nicht irgendwann später statt.
Nicht nach dem nächsten großen Auftrag. Nicht wenn endlich der richtige Mitarbeiter gefunden ist. Nicht wenn die wirtschaftliche Lage wieder etwas besser wird.
Und schon gar nicht erst mit 67.
Das Leben findet jetzt statt.
Während Ihre Kinder groß werden. Während Freunde gemeinsame Erinnerungen sammeln. Während Ihr Partner oder Ihre Partnerin vielleicht einfach nur darauf wartet, dass Sie wieder einmal richtig Zeit füreinander haben.
Und auch während Sie selbst älter werden.
Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich liebe Unternehmertum. Ich liebe es, Dinge aufzubauen, Lösungen zu finden und Menschen dabei zu begleiten, aus ihren Ideen etwas Großartiges zu machen.
Arbeit kann unglaublich erfüllend sein.
Aber sie sollte nicht alles andere verdrängen.
Vielleicht ist es an der Zeit, Erfolg neu zu betrachten.
Für mich ist ein erfolgreicher Unternehmer nicht automatisch derjenige, der den größten Umsatz erzielt, die meisten Mitarbeiter beschäftigt oder die längsten Arbeitstage hat.
Wirklich erfolgreich ist für mich jemand, dessen Unternehmen wirtschaftlich gesund ist und der gleichzeitig sein eigenes Leben genießen kann.
Der guten Gewissens Verantwortung abgibt, weil seine Leute wissen, was sie tun.
Der nicht bei jeder Entscheidung gebraucht wird.
Der zwei Wochen verreisen kann, ohne täglich den Betrieb zu steuern.
Und der abends nach Hause kommt und tatsächlich zu Hause ist. Auch mit seinen Gedanken.
Das hat übrigens wenig mit Glück zu tun.
Es ist das Ergebnis guter Führung, klarer Verantwortlichkeiten und funktionierender Abläufe.
Dinge, die man verändern und entwickeln kann.
Manchmal beginnt das mit einer ganz einfachen Frage: Warum muss eigentlich immer ich das entscheiden?
Und mit dem Mut, anderen Menschen mehr zuzutrauen.
Natürlich entsteht so eine Veränderung nicht über Nacht. Wer jahrelang gewohnt war, alles selbst in der Hand zu haben, muss auch lernen, loszulassen.
Das braucht Vertrauen. In die Mitarbeiter, in die eigenen Entscheidungen und manchmal auch in sich selbst.
Aber es lohnt sich.
Born to be free bedeutet für mich genau das.
Ein Business aufzubauen, das Sie erfüllt, finanziell frei und glücklich macht.
Ein Unternehmen, auf das Sie stolz sein können. Das Ihnen ein gutes Einkommen ermöglicht und trotzdem genügend Platz für die Menschen und Dinge lässt, die Ihnen am Herzen liegen.
Denn Geld ist wichtig. Keine Frage.
Aber Geld kann verlorene Lebenszeit nicht zurückkaufen.
Vielleicht nehmen Sie sich an diesem Abend einmal fünf Minuten Zeit und fragen sich:
Bin ich mit dem Leben, das ich gerade führe, wirklich glücklich?
Und wenn Sie feststellen, dass Sie sich Ihre Unternehmerfreiheit eigentlich einmal ganz anders vorgestellt haben, dann ist das kein Grund, alles infrage zu stellen.
Es ist ein guter Grund, etwas zu verändern.
Schließlich haben Sie Ihr Unternehmen nicht aufgebaut, um sein Gefangener zu werden.
Sondern um frei zu sein.
Born to be free.
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Love, Peace, Rock n Roll
TK
